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Die Spezifikationen beziehen sich auf IMETER V.5. Die Leistungsdaten zu jeweiligen Messgrößen sind eine Folge der Kennwerte der Hardwarekomponenten, sie werden gesondert spezifiziert. HARDWARE
Edelstahlgehäuse, geschützter und von drei Seiten zugänglicher Messraum (HxBxT=30x24x24cm), Frontscheibe mit Visierverschluss, verschiebbare Seitenglasscheiben, Messraumbeleuchtung; Temperiermedien-Versorgung, Temperaturfühler- und Sensor/Aktoranschlüsse am Paralleltisch (Messplattform) und Gehäuse, über Kabelschlepp-Vorrichtung mitbewegte Leitungen; Libelle zur Vertikalausrichtung; stabiler und massiver Aufbau; Gewicht 27 kg, Höhe 56 cm, Breite 26 cm, Tiefe 38 cm Als Aufstellort wird ein stabiler Labortisch oder eine Wand-Tischmontage empfohlen, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft.
Wägezelle: Wägebereich 220g, 0.1mg Auflösung, Linearität 0.2mg, dauerhaft korrekt durch die automatische Justiergewichtschaltung (Hersteller Sartorius AG, Göttingen). Hebe- Positioniereinrichtung/Paralleltisch: Wegauflösung 0,001mm, Geschwindigkeit 0.001 bis 20mm/sec, Hubhöhe ca. 135mm, Positioniertreue über den ganzen Stellbereich 1µm, max. bewegliche Last 10kg (Gewicht von Probenhalter/Vorlagen); spielfreier Kugelgewindetrieb (Hersteller Bosch-Rexroth), Adapterplattform (Ø60/72mm) zur Aufnahme verschiedener Mess- und Prüfvorrichtungen.
Optional I-SIF : Lufttemperaturmessung -10-bis +60°C, Auflösung 0.01°C. Luftfeuchtemessung 0-100% r.H., Auflösung 0.001%.
Luftdruckmessung 20-115 kPa,
Auflösung 0.0001 kPa.
Arbeitsbereiche: Betriebstemperaturbereich (Umgebung) 10 bis 40°C, 20 bis 85% nicht-kondensierende rel. Luftfeuchte. -10 bis 60°C für Temperiermedien, die über die Gehäusedurchführung und den Kabelschlepp geleitet werden. Bei Einsatz geeigneter Schutzmaßnahmen (Hitzeschild) können in Messzellen auch weit höhere/geringere Temperaturen realisiert werden.
Geräteschnittstellen: Drei integrierte RS232-Schnittstellen für zusätzliche Geräte und Sensoren. Softwareseitig ist der Huber Ministat (Thermostat) mit allen Funktionen durch Messprogramme steuerbar. Mit dem Fluke 8846A [6½-stelliges Präzisions-Multimeter] können vielfältige elektrische Größen beigemessen werden, weiterhin können Leitfähigkeits- und pH-Messgeräte (pH/ion 735 Cond730 von WTW), Verdränger-Dosierpumpen (VP9100), IMETER-Rührer (i-Magnetrührer) und allgemeine Geräte mit serieller Schnittstelle angeschlossen werden. Einfache Magnetventile, Pumpen etc. sind über Schaltkanäle/Zeitsignale steuerbar. Weitere USB/seriell-Geräte könnten über den PC-Anschluss betrieben werden.
Anschlüsse: Temperiermedium- Durchleitung über die Gehäuserückseite an den Paralleltisch, Prozessmedien Kanal durch den Gehäuseboden. Drei 12 und 14-Polige Anschlüsse je mit fünf Schaltausgängen, zwei Schrittmotorsteuerausgänge, I²C-Bus, mit 5- und 12-V Versorgungsspannung für Zusatzgeräte. Anschluss sowohl über den Paralleltisch (mitbewegt), an der Innenraum-Rückwand und an der Geräterückseite.
Versorgung: 200-240V 1~ N 50/60Hz, Verbrauch: typischer Verbrauch 7 bis 15VA.
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IMETER 5 - Grundgerät
IMETER ist vor Allem eine Software. Sie kann auch eine andere Komposition von Hardwareelementen steuern.
IMETER 5 - Grundgerät (Rüchseitenpanel)
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SOFTWARE Software für Microsoft Windows XP, Windows Vista, Windows 7
Programmpaket für die Steuerung der Hardware, für die Verfahren der Messdatenauswertung und Ergebnisdarstellung, Vergleiche, Ausgabe sowie zur Archivierung; ausgestattet mit einem integralen, einfachen und durchgängigen Bedienkonzept für die Messung/Prüfung der verschiedener Materialkennwerte. · Messverfahren Mit Echt-Zeit-Anzeige der Messwerte und Ergebnisse anhand von Verlaufs- und Ergebnisdiagrammen; Funktionalität zur Unterstützung von Screenings; Handhabung verschiedenster Prüfabläufe und Aufgaben auch bei stark wechselnden Anforderungen und mit extrem anpassungsfähigen, intelligenten und interaktiven Verfahren. Verfügbare Reglerfunktionen und freie Komponentensteuerung (Ansteuerung von Thermostaten [Huber cc3, Ministat] mit dem gesamtem Befehlsumfang, Auslesung von Multimetern [Fluke 8846A, Voltcraft MS-9170], Steuerungsmöglichkeiten für Dosiergerät, Magnetventil, Rührer etc.). · Modellierung Messverfahren können passgenau auf die Erfordernisse der Aufgabe und die Qualifikation des Prüfers in einer komfortablen Entwicklungsumgebung modelliert werden. Dafür sind keine Programmiersprachenkenntnisse erforderlich. Die Neuerstellung/Abwandlung der Verfahren ist unkompliziert; automatische Anweisungsprüfung und Parametervorlage; Messabläufe mit Benutzerdialogen und Feedbackmeldungen, Ereignissteuerung, kybernetische Funktionen, genau definierte und reproduzierende Verfahren, vollständige Rückverfolgbarkeit, überzeitliche Vergleichbarkeit von Resultaten. Die Funktionsweise von Messprogrammteilen kann in der Entwicklungsumgebung unmittelbar mit imeter getestet werden. · Messkörperdatenbank Organisierte Handhabung von (Normal-)Eigenschaften der Messkörper; Möglichkeit eigene Messkörper zu definieren; einfache Kalibrierung per Knopfdruck mit Messergebnissen von Normalflüssigkeiten / Artefakten – und mit Kalibrierberichten. · Referenzdatenbank Änder- und erweiterbare Stoffdatenbank zu Oberflächenspannung, Dichte, Viskosität und Festkörperdichte mit 2000 Einträgen aus der Literatur - größtenteils mit den Temperaturgängen der Kennzahlen. Erweiterbarkeit auch mit eigenen Messdaten (z.B. von Produkten und Formulierungen). Messergebnisse können so temperatur-unabhängig bewertet werden, die Relation ist/soll – bei QS-Aufgaben die zentrale Frage – wird sofort geklärt (Einsparung von Temperieraufwand und -Zeit). Bei Messungen werden benötigte Daten auch automatisch bereitgestellt, wie z.B. die Dichte zur Messung der Oberflächenspannung (M01) oder Normaldaten von Referenzstoffen für Kalibrierzwecke. · Ergebnisse Messungen liefern ablagefertige Prüfberichte mit Ergebnis-Statistiken, Tabellen, Diagrammen, Angaben zur Prüfmittelüberwachungen etc.; Korrekturen an Eingabedaten und Neuberechnungen aus den Rohdaten sind nachträglich möglich; Es wird ein Audit-Trail geführt; die Zugänglichkeit und Exportierbarkeit der Berichte und Daten ist gewährleistet, es herrscht vollständige Transparenz. (Berichte haben einen Manipulationsschutz [Authentifizierungscode] aber sind gleichwohl im Darstellungsformular bearbeitbar, exportierbar nach MS-Word, speicherbar im rtf-Format; Individuelle Einstellmöglichkeiten an Diagrammen, am Datenumfang und im Design sind vorhanden. Tabellendaten sind MS-Excel-kompatibel); Ergebnisvergleiche durch Overlay-Funktionen der Diagramme; Charts als Vektorgrafiken, wobei zusätzlich die numerischen Chart-Daten über das Clipboard in anderen Anwendungen verwendbar sind. Die Anforderungen nach GLP, GMP, FDA 21 cfr.11 etc. werden (soweit einschlägig) erfüllt. Die Daten der Messungen werden in geschützten Datenbanken gespeichert. Datenbank-Servicefunktionen (Neuanlage, Reparatur/Kompression, automatisches Datenbankbackup) sind ebenfalls Teil des Funktionsumfangs. |
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IMETER – Zusammenfassung, Leistungsspektrum IMETER ist ein computergesteuertes MessSystem. Gegenstand der Messtechniken sind Größen, die auf Masse, Kraft, Länge, Zeit (…) basieren. IMETER erfüllt Mess-/Prüf-Aufgaben umfassend, es verfügt über einfach zu verstehende Anwender-Schnittstellen und integriert mehrere exklusive Techniken. → Modularer Aufbau: Die Steuer- und Auswertesoftware ist als „Framework“ angelegt und stellt den formalen Rahmen für Geräteeigenschaften, Bedienung, Messablauf, Auswertung, Ausgabe und Archivierung. Die einzelnen Messfunktionen werden durch Methodenmodule verfügbar. Diese erlauben jeweils vielgestaltige Ausführungen von Mess- und Steueraufgaben, indem zugrunde liegende physikalische Beziehungen von einer spezifischen Ausführung unabhängig ist, so dass durch weitgehend frei wählbare Messkörper, Zubehör und Messumstände ein großer Freiraum für jeweils optimale Gestaltungen gegeben wird. Dabei ist die Bedienung auf kurze Wege optimiert; Effizienz ist zentral (… wir verwenden IMETER ja selbst), zahlreiche Aspekte von „Nachhaltigkeit“ stehen im Mittelpunkt. Ergebnisse werden in ‚Echtzeit’ ausgegeben und können im Ablauf für Steuerungs- und Reglungsfunktionen eingesetzt werden; zeitlich können Messungen, Regelungen oder Monitoringaufgaben praktisch unbegrenzt ablaufen, sie können ausdauernd hochexakt (z.B. mit „in-Process-Justierungen“) und wohldokumentiert ausgeführt werden. → Offenes System: Messungen werden durch Messprogramme gesteuert, die die wahlfreie Modellierung von Abläufen gestatten. Dadurch wird es möglich, Aufgaben in freier Kombination mit Zubehör, Messkörpern und Komponenten zielgenau auf die Zwecke und Anwenderqualifikation einzustellen. Dem Anwender steht es frei, eigene Messabläufe zu modellieren, eigenes Zubehör zu entwickeln, zu bauen und auf IMETER zu verwenden. → Vervielfältigter Nutzen: Indem ein einheitliches Bedienkonzept für das ganze Spektrum der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten vorliegt, bleibt als Netto-Anstrengung des Anwenders jeweils nur die bei verschiedenen Aufgaben zugrunde liegende Zubehörhandhabung und Physik zu verstehen. → Transparenz: „No Blackbox“ - Abläufe, Berechnungen und Daten sind vollständig nachvollziehbar. → Rückführbarkeit: Die Messgrößen oder ihre Fundamente sind über das eichfähige System der Wägezelle rückführbar bzw., in erweitertem Sinne, durch Vergleiche mit Referenzmaterialien (integrierte, offene Referenzendatenbank) und Artefakte. Die Sensoren sind jeder für sich sowie gegeneinander überprüfbar. → Integration von Zusatzaufgaben: automatisch generierte Prüfberichte mit Diagrammen, Tabellen, Audit-Trail, Prüfmittelüberwachung, Laborjournalfunktionen, Ergebnis- und Referenzvergleiche, LIMS-Funktionen; GLP/GMP gerechte Dokumentation, Exportfunktionen, Organisation in Datenbanken mit übersichtlichem Zugriff auf frühere Messungen und vielfältige Vergleichsmöglichkeiten der Resultate untereinander (…),erledigt ein Großteil der Aufgaben automatisch. → Produktivität: Die Effizienz der Messungen, Automatismen und Erledigungen „aller möglichen Aufgaben“, liefern Produktivitätsgewinne, die weit über den Messgeräte-Rahmen hinausweisen und besonders noch bei Aufgaben des Forschers/Beurteilers beachtliche Zeitmengen einsparen. → Nachhaltigkeit: Zahl und Qualität der Freiheitsgrade bei der Messung von Dichte, Viskosität und Ober/Grenzflächenspannung (z.B. Mittelwerts- und Langzeitmessungen, Temperatur- oder Konzentrationsverläufe) umschließen vielfältige Zwecke. Diese sind in wesentlichen Teilen exklusive Anwendungsmöglichkeiten von IMETER. Das System ist ausgereift, es arbeitet sicher und - je nach Messprogramm – sehr robust. Konzeption, Methoden und Komponenten unterliegen – soweit man dies sagen darf – keinem Modernitätsverlust. Partielle Weiterentwicklungen und Erweiterungen betreffen über Zubehör und Softwareanteile keine ressourcenintensiven Komponenten oder gar eine Hardware insgesamt. Die Methoden sind skalierbar, arbeiten oft temperaturunabhängig und sind im Normalfall auf geringe Probenmengen getrimmt; der Energie bzw. Rohstoffverbrauch ist auch dadurch herabgesetzt. Darüber hinaus wird in Messungen eine hohe Informationsdichte erreicht, die durch metrologische Eindeutigkeit und methodische Korrektheit überzeitliche Vergleiche ermöglicht und/bzw. Aufwendungen durch Wiederholungs- oder Vergleichsmessungen reduziert. Das IMETER MessSystem beinhaltet Funktionen zur Kalibrierung von Messkörpern anhand der Messdaten von Referenzmaterialien. Daneben besteht für einige Messgrößen die Möglichkeit der rein metrologischen Kalibrierung. Temperatursensoren können anhand des Temperaturgangs der Dichte von Referenzmaterialien auf absehbare Zeit eingemessen werden. Die Möglichkeit weitere sensorische Eingangsgrößen (z.B. Fluke 8846A Multimeter, WTW pH-Meter) zur Sensorqualifizierung oder als „Zusatzaugen“ bieten unüberschaubare Erweiterungsmöglichkeiten. -- Erweiterungen an IMETER nach Kundenwunsch sind in der Regel relativ kurzfristig umsetzbar.
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letzte Bearbeitung 21. Februar 2011