Beispiel einer ausgefeilten IMETER AdHoc Anwendung:

Die schnellste Dichtemessung !

Die Messung läuft so ab:

1. Der Anwender setzt die Aufnahme für Dichtemesskörper am Gerät ein - die IMETER-Software erkennt das Objekt und startet sofort das zugeordnete IMPro (IMETER-Messprogramm) "schnellste Messung!".

(zum Vergrößern in die Bilder klicken)

 0SDM Start

2. Ein Dichtemesskörper wird eingesetzt.

(... Illustrationen am Bildschirm begleiten den Prüfer)

3. Das IMPro "schnellste Messung" registriert den Messkörper und startet die fortwährende Ergebnisausgabe der Dichtemesswerte.

 1SDM GlasMKEinsetzen

4. Der Anwender kann den Messkörper einfach in ein Probengefäß eintauchen und das Ergebnis pendelt sich in ein zwei Sekunden ein.

 


Oder ...

 2SDM Handheld
1. ... für genauere Messungen (und falls Proben sich nicht auf Umgebungstem­peratur befinden) wird per Taste am IMETER-Gerät signalisiert, dass das IMPro "schnellste Messung" zu einem Alternativmodus mit Plattformsteuerung wechselt.  3SDM ProbeWechseln

2. Der Anwender führt den Temperaturfühler in die Probe und stellt diese auf die Plattform. Er drückt die START-Taste und die Plattform fährt in die passende Höhe zur Messung. Das Ergebnis wird angezeigt.

Um die Probe oder den Messkörper zu wechseln, wird die START-Taste gedrückt woraufhin die Plattform nach unten fährt.

 4MessungMilch

3. Entnimmt man einfach den Dichtemesskörper, geht das IMPro"schnellste Messung!" in einen Bereitschaftszustand über. Setzt man nun z.B. eine der Prüfkörperaufnahmen für die Feststoffdichtemessung ein, erfolgt eine assistierte Messung dieser Eigenschaft. Setzt man hingegen die Wilhelmy-Platte ein, folgt die Messung der Oberflächenspannung, ...

 

5BeendenDurchHakenAbnehmen

Das IMPro "schnellste Messung!" wird beendet durch Entnahme der Messkörperhalterung oder per Stop-Taste. IMETER ist sofort bereit für gleiche, ähnliche oder ganz andere Aufgaben.

 

Hier dient nicht der Anwender einem Apparat, hier dient die Technik. - Sofortige Messungen mit einfachen, natürlichen Handhabungen!

 

Die Messung an bekannten Stoffen ist in der Regel ja eine Prüfung inwieweit der Messwert einem Sollwert entspricht. Wenn die Temperaturabhängigkeit des Sollwertes bekannt ist, kann auf eine Temperierung verzichtet werden, da eine vorliegende Abweichung nicht von der Temperatur abhängt. (Der Temperaturgang von Messgrößen vieler Stoffe ist in der IMETER-Datenbank gespeichert und kann mit dem jeweiligen IMETER-Modul exakt bestimmt werden). So ist für die Sollwertprüfung eine zeitaufwendige Temperierung nicht erforderlich - es kann einfach bei der jeweiligen Temperatur gemessen werden. Der angezeigte Ergebnisbericht zeigt nebst Messwert und Vergleichswerten unmittelbar die Abweichung zum Sollwert an.

Die Genauigkeit solch einfacher IMETER-Messungen liegt im Bereich, wie er mit Pyknometern, Spindeln und Biege­schwingern auch zugänglich ist - nur sehr viel schneller als mit Pyknometer oder Aräometer und viskositätsunabhängig richtiger als per Biegeschwinger.

 

Labormethoden zur Dichtemessung(1)
  Aräometer, Senkspindel Pyknometer hydrostatische Waagen, Auftriebswägung Schwinger Dichtemessgeräte (Biegeschwinger)
       (a) IMETER M8(b) IMETER AIM(c)  
Zeitaufwand [min] 2 (2)  10 - 60 (2)  5 (2)  20-30  0 - 1  2-5
Anforderungen an den Anwender gering   hoch mittel hoch gering mittel
Bereiche der relativen Messunsicherheit  5‰  - 0,1‰  20 ppm  0,1‰  5 ppm 1‰ - 0,1‰  1‰  - 10 ppm
Kalibrierung, Kalibrierintervall  kein kein  kein  kein kein häufig
Messbereich [g/cm³]  0,6 -2,0  alle  bis 2,5  bis 1,65  bis 2,5  bis 5,0
Temperaturbereich [°C]  15, 20    RT  -20 bis 145  RT (±)
 -10 bis 150

(1)nach http://www.hs-merseburg.de/PhysChem/Dichte.pdf (abgerufen am 17.7.2013).

(2)Geschätzte Angaben.

(a)Entsprechend Dichtebestimmungsset von Analysenwaagen (10cm³-Messkörper, AR-Glas).

(b)IMETER Modul M8, Messkörper 120 cm³, Temperaturmessung Millikelvin (IMETER5, ISIF), Thermostatisiert.

(c)einfachster AIM-Typ und mit 10cm³-Messkörper, AR-Glas (IMETER5).

Ein Vergleich verfügbarer Geräte mit IMETER-Methoden hinkt stark. Er ist ähnlich problematisch, wie der Vergleich von Schreibmaschine und Textverarbeitungsprogramm. IMETER ist ein System, das im Gegensatz zu üblichen Messgeräten eben nicht für eine konkrete Konfiguration vordefiniert, sondern dafür ausgelegt ist, mit allen Arten jeweils konkreter Konfigurationen (Mess-)Verfahren abzubilden; d.h. für die Dichtemessung sind die Variablen Bereich, Unsicherheit und Auflösung der Kraft- und Temperaturmessung und Volumen des Messkörpers so wie die Umstände der Messung selbst. Besonders bei der AIM-Dichtemessung kommen diese Freiheitsgrade des IMETER-Frameworks zum Tragen: Ein Messkörper kann, da er per Festkörperdichtemessung exakt bestimmt werden kann, beliebig klein oder groß und aus verschiedenen Materialien sein. Er kann mehr oder weniger genau in ein Probengefäß eingepasst werden (wodurch weniger Probenvolumen nötig ist). Es kann weiter eine Temperierung eingesetzt werden. Ebenso können Förderpumpe/Ventil für Inline-Messungen, Rührwerk (I-Magnetrührer), Dosierverfahren mit automatischer Luftdichtekorrektur (I-SIF) oder die Fehlerelimi­nierungs­techniken angewendet werden. Damit kann die IMETER-Technik für jeden Zweck vergleichsweise kostenlos maßgeschneidert werden.

 

Zusammenfassung der Vorteile

  • Geschwindigkeit & Einfachheit, Robustheit.
  • Viskositäts- und Temperaturunabhängigkeit.
  • Unmittelbarkeit, Überprüfbarkeit, hohe Fehlertoleranz.
  • Definitionsmethode.
  • Skalierbarkeit der Messung, Genauigkeit, Ausrüstung, Korrosionsfeste Körper/Gefäße (...).
  • Skalierbarkeit der Anzeige: Ergebnisausgaben individuell mit Vergleichswerten, Abweichung zu Sollwerten, in Konzentrationsmaßen (direkte Anzeige in %Alkohol, %Säure, °Oechsle ...).
  • Erweiterbarkeit - unbegrenzte Anzahl an Messausrüstungen.
  • Integrierbarkeit.
  • Autonomie.
  • keine laufenden Kosten, minimaler Wartungsaufwand, Haltbarkeit.
  • Methode und Standardverfahren sind zusammen mit weiteren Messverfahren (Festkörperdichte, Oberflächenspannung, Rezepturfunktionen ...) kostenloser Bestandteil eines IMETER-MessSystems.

 

IMETER ermöglicht es, mit einem Gerät sehr unterschiedliche Anforderungen an die Dichtemessung zu erfüllen, von schnell und einfach bis in extreme Bereiche der Genauigkeit (IMETER Modul M8).

Durch die aktuellen Erweiterungen ersetzt IMETER jetzt auch viele einfachere Geräte und das mit erheblichen Vorteilen. - Ad-Hoc-Technik und die neue AIM-Funktionalität lassen alles Denkbare machbar werden.