Dichtemessgeräte für Feststoffe (M9)

Messungen der Dichte, der Rein- und Rohdichte, des Volumens, des Ausdehnungskoeffizienten sowie Messungen zu Reinheit/Gehalt und zeitlichen Wirkungen an Körpern, Pulvern, porösen Stoffen, Pasten und auch Flüssigkeiten

 

IMETER M9 bietet die genaueste Technik zur Messung der Dichte

Eine der wichtigsten Materieeigenschaften verdient es, endlich richtig gemessen zu werden. Das IMETER Dichtemessgerät M9 bestimmt die Dichte durch hochexakte Auftriebsmessungen. Im Gegensatz zu landläufigen Anwendungen des Prinzips wird bei IMETER M9 durch drei innovative Kunstgriffe die absolut genaueste Messtechnik realisiert. Hierzu zählen: (1) die Eliminierung des Einflußes durch die Probenaufhängung (►Meniskuseliminierverfahren), (2) die Beseitigung der Drift in der Auftriebswägung selbst und (3) die extrem genaue Übertragung der Normaleigenschaft eines Dichtemessnormals auf die Probe. Als Übermessgerät liefert IMETER dabei nicht einfach nur Werte - nein, IMETER liefert Ergebnisse: automatisch, ausführlich und für vielfältige Anwendungsszenarien.

Die einzige Voraussetzung für die hydrostatische Methode mit IMETER M9 ist lediglich die, dass es eine Flüssigkeit gibt, die sich selbst und die Probe nicht verändert. Wir haben einige Beispiele zur Demonstration der IMETER Technologie für Sie zusammengestellt. Nachfolgend finden Sie automatisch generierte Prüfberichte zu typischen Aufgabenstellungen mit einer ausführlichen Behandlung der individuellen Messunsicherheit:

 



IMETER M9

für Produktion und QS-Aufgaben

für Forschung und Entwicklu

für Forschungsaufgaben

M9 Produkt Flyer PDF Flyer

Dienstleistungsangebot   

Flüssigkeitsdichte (M8)

Informationen zur Dichte, Begriffe,  Bedeutung, Messgeräte ...

 

·genaueste1, richtigste2 und sicherste3 Dichtemessung

·Alle Probenformen

·Messung der Wärmedehnung, Dilatometrie

·Beobachtung zeitlicher Veränderungen

  • Quellung, Bulkverhalten von Pulvern in Messflüssigkeiten mit Zusätzen (Adsorption/Desorption).

·Anwendung zu Reinheits- bzw. Gehaltsbestimmung

 

Wie kommen solche Prüfberichte zustande? Um es kurz zu beschreiben: Alle IMETER Module funktionieren so, dass sich ein Programmteil mit der Steuerung von Abläufen befaßt und selbstständig abläuft bzw. den Anwender bei möglichen Steuer- oder Kontrollaufgaben begleitet. Dabei werden entsprechende Daten aufgezeichnet, so z.B. Kraft- und Temperaturmesswerte. Eine andere Instanz der IMETER Software analysiert diese Daten und erzeugt aus den Messwerten und Vorgabedaten wie der Flüssigkeitsdichte oder den Daten zur Probenaufhängung Resultate. Diese liegen geordnet in einem Datensatz einer Datenbank. So sind auch die Resultate geordnet und bereits dafür vorbereitet, z.B. zu Stoff- oder Produktionsstatistiken Input zu liefern oder z.B. in Vergleichen Datenkolonnen beizusteuern. Ein Prüfbericht, wie oben in den Beispielen, wird aus einem Datensatz einer Messung dynamisch generiert. Die bei den Messungen aufgezeichneten Eingangsgrößen werden mit dem IMETER MessSystem stets als rückführbare Werte physikalischer Einheiten gespeichert. Diese Rohdaten können bequem inspiziert, analysiert und exportiert werden. Die Vorratsdatenspeicherung der Messdaten hat zudem den Vorteil, dass zeitlich umliegende Messungen und Kalibrierungen das je einzelne Messergebnis zusätzlich absichern, wie auch den Vorteil, dass spätere Analysen möglich, d.h. sinnvoll möglich sind.

Nun arbeiten IMETER Systeme schon seit einigen Jahren. Zahlreiche, auch sehr zeitaufwändige Messungen, wie etwa zur Temperaturabhängigkeit der Dichte, wurden durchgeführt. Durch die neue Fähigkeit einer genauen Analyse der Ausdehnungskoeffizienten, die erst kürzlich (12/2016) in die Analysesoftware und den Berichtsgenerator eingebaut wurde, können jetzt aus alten Daten auf Knopfdruck neue Erkenntnisse gewonnen werden. Keine Messung muss wiederholt werden, nur weil jetzt der Ausdehungskoeffizient genau ausgerechnet werden kann. M9 bietet zahlreiche Über-Messgerätefunktionen  und der beträchtlliche Nutzen daraus ist nicht einmal eingepreist. Das IMETER MessSystem stellt mit dem M9 Modul ein hydrostatisches Betriebssystem zur Verfügung, welches alle Möglichkeiten zur Handhabung der Dichte/Volumenmessung umfasst, sei es etwa, um eine maximal exakte Messung oder eine hochautomatisierte Serienmessung durchzuführen. IMETER M9 bietet viele Möglichkeiten, schnell und einfach die Dichte zu bestimmen.

 

Robustheit, Langlebigkeit, Energieeffizienz

  • durchschaubares Prinzip, transparente Aufbereitung,
  • wenig bewegte Teile und Sensoren,
  • freier Einsatz von Messkörpern und Zubehör,
  • kein Verbrauchsmaterial; geringer Energieverbrauch - die Energieaufwendung für die Temperierung ist teilweise sogar unnötig.

komplette Prüfberichte, automatisch

  • Dichte, Temperaturkoeffizienten, zeitliche  Veränderung, relative Dichte, Wichte, spezifisches Gewicht,  spezifisches Volumen sowie Masse, Gewicht, Volumen, Litervolumen. - Ausführliche Prüfberichte mit verständlichen Beschreibungen zur Messung, Diagrammen, Tabellen und Funktionsgleichungen zu Ergebnissen;
  • integrierte Prüfmittelüberwachung, Audit-Trail, Fehlerevaluierung, und allgemeine Daten-Verfügbarkeit (Konnektivität) durch Datenbankkonzept.

 

IMETER M9 Messgerät(e) für die Dichte

Abb.1 (oben rechts) zeigt in einer Animation den prinzipiellen Ablauf der ►hydrostatischen Messung. Darunter in Abb.2 ist ein demgemäßer Aufbau in einem IMETER-Gerät gezeigt. Wie eine Messung an Fasermaterial in einem kritischen Moment vorbereitet wird, veranschaulicht Abb.3. Je nach Probenart und Aufgabe sind die Handhabungen zwar sehr verschieden. Die IMETER-Methode N°9 automatisiert jedoch die Defini­tions­methode zur Bestimmung der Dichte auch unter recht verschiedenen Umständen. Der gravierende Vorteil der IMETER Methode N°9 ist die Dichtemessung mit höchster Genauigkeit. Ein Beispiel zu Präzision und Wiederholbarkeit zeigt das Diagramm in Abb.4 (rechts). Über eine Stunde hinweg kann ein im ppm-Bereich stabiler Volumenwert reproduziert werden.

Wie Messungen im Einzelnen durchgeführt werden, richtet sich nach verschiedenen Gesichtspunkten. Übergreifende Funktionen können dabei allgemein verwendet werden. Dazu gehört die Normal- bzw. Kalibrierungsübertragung: Eine Automatik in der Software sorgt dafür, dass bei abwechselnden Messungen von Flüssigkeitsdichte (M8) und Feststoffdichte ein Mechanismus abläuft, der letztlich die Richtigkeit des Flüssigkeitsdichte-Messkörpers mittels der Flüssigkeit auf die Probe überträgt. So kann auch die Flüssigkeit frei und passend zur Aufgabe gewählt werden. Mit dieser Technik sind sowohl Richtigkeit als auch Genauigkeit im Maximum. Für reale Körper ist, soweit wir sehen können, kein genaueres Verfahren denkbar. Es scheint vielleicht überraschend, dass das selbe IMETER Modul N°9 zugleich auch für weit weniger anspruchsvolle Dichte-Messaufgaben eingesetzt werden kann. Der Grund hierfür ist, dass mit der IMETER Methode N°9 ein Betriebsystem für die hydrostatische Dichtemessung und Volumenbestimmung bereitgestellt wird. Dieses erlaubt über alle Facetten der Messung universell, komfortabel, zeitgemäß und sehr zukunftstauglich zu verfügen. Durch die besondere Möglichkeit einfach Mittelwerts­messungen durchführen zu können, erhält die Dichtemessung eine weiter gesteigerte, außerordentlich hohe Qualität. IMETER ermöglicht mit seiner Steuer­ungs­technik unbegrenzt ausdauernde und hochexakte Messungen, so dass bei länger währenden isothermen Messungen, etwa zur Untersuchung spezieller Fluid-Feststoffkombinationen, über die Auftriebsänderungen Vorgänge wie Quellung, Auflösung und Sorption angezeigt werden können. Ausdehnungskoeffizienten sowieso.

IMETER M9 ist ausgelegt, um drei sehr unterschiedliche Anwendungsszenarien gleichermaßen mit besonderer Exzelenz zu erfüllen. Das sind Auslegungen für die Dichtemessung im Umfeld von Produktion und QS, in F&E- und im vielschichtigen Bereich Forschung. Die Anwendungsbreite soll Sie nicht abschrecken. Im Gegenteil. Vielfältige Anwendbarkeit ist ein ungewöhnlicher Vorteil aus dem IMETER Konzept, und in der Feststoffdichtemessung für alle Seiten ein Gewinn.

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Abb.1:
Skizze zur hydrostatischen Volumenbestimmung mit IMETER M9. Es geht darum, den Auftrieb der Probe fehlerfrei und wiederholt zu erfassen. Die von IMETER erfundene und entwickelte Technik der "Meniskuseliminierung" ermöglicht eine Auftriebsmessung ohne systematischen Fehler. Dadurch können Sie die Dichte beliebig genau messen, d.h. so gut es gelingt, die Temperatur zu kontrollieren. Mit einer stabilen Tempe­rierung können im Vergleich mit anderen Techniken geradezu phantastische Genauigkeiten erreicht werden. (Klicken Sie auf das Bild Abb.1 für Erklärungen zum Messprozess).

2Dichtemessung Aufbau

Abb.2: .IMETER bei der Dichtemessung. Die Schutzverglasung des Instruments ist hier abgeschraubt und man erkennt das Temperiergefäß auf der Plattform. Die Schläuche versorgen dieses Doppel­wand-Gefäß mit Temperierfluid. Im Gefäß befindet sich das Messfluid mit der Probe. Diese, ein Granulat, ist in einem Quarzbecher vorgelegt, der über die reversible Aufhängung mit der Wägezelle verbunden ist. Die Gefäßhalterung ist mit einem Rührwerk (I-Magnetrührer) ausgestattet und sorgt für eine schnellere Temperaturangleichung.  Der Temperaturfühler befindet sich in der Messflüssigkeit. Normalerweise wird eine verspiegelte Messzelle verwendet, damit die Richtigkeit der Temperaturmessung gewährleistet werden kann. 

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   b3

Ab
b.3:
Bildersequenz zur Messung einer Probe (Holzfasern in höher viskosem Paraffinöl). Klicken Sie auf die Bilder, um diese zu vergrößern und Erklärungen zu erhalten.


fused silica - Volumen eines Quarzkoerpers. IMETER bestimmt Artefat-Volumen sehr sehr sehr genau.

Abb.4: Volumenbestimmung an einem Artefakt. Die grünen Quadrate stehen für die einzelnen voneinander unabhängigen Dichtemesswerte. -- Wenn Sie nur ein grünes Quadrat hätten und würden bereits ab der zweiten Nachkommastelle abschneiden, das wäre die Erkenntnistiefe, die Ihnen andere Dichtemessgeräte erlauben. 

IMETER M9 für QS und Produktion

Für den Routineeinsatz bekommen Sie Ihr IMETER M9 so geliefert und installiert, dass die gewünschten Messaufgaben nach kurzer Instruktion mit minimalem Bedienaufwand sofort produktiv funktionieren. Je nach Probenart und Genauigkeitsanforderungen werden hier entsprechende Probenhalter in teilautomatisierten Messabläufen eingesetzt. Die Ausführung von Dichtemessungen kann aus der Benutzersicht eigentlich nicht einfacher sein:

[Körper, Artefakte, Gußteile] Die Probe wird auf einen Träger gelegt. Die Steuerung registriert das, wiegt die Probe mit dem Träger und taucht diese in die Messflüssigkeit, rührt oder pumpt das Messfluid (oder auch nicht) kurz, misst die Temperatur und den Auftrieb. Ggf. muss der Prüfer sicherstellen, dass keine Luftblasen anhaften. Nach wiederholter Auftriebsmessung wird der Probenhalter ggf. heraufbefördert, woraufhin die nächste Probe aufgelegt werden kann. Andere Probenformen können dementsprechend gemessen werden.

[Klebstoffe, Formulierungen, Lacke, Pasten] Der Probenhalter ist ein leicht zu reinigender Stab oder Löffel an dem die Probe z.B. aufgestrichen wird.

[Klebstoffe, Formulierungen, Lacke, Pasten] Der Probenhalter ist ein Einmal-Probenträger. Das Materialstück (definierter Dichte) wird zuerst im Messablauf ohne Probe eingesetzt, dann wird es mit der Probe beschickt und gemessen. Der Ablauf dazu kann hier ebenfalls sehr vorteilhaft durch eine intuitive Ablaufsteuerung erfolgen. So daß der Prüfer keine Taste betätigen muss (vgl.►AIM-Technik). Er setzt den Probenhalter ein. Das wird im Hintergrund registriert und die Halterung gewogen. Das Gerät gibt dann z.B. ein akustisches Signal und der Anwender entnimmt den Probenhalter kurz, trägt die Probe auf und setzt den Halter wieder ein. Das Gerät wiegt die Probe. Dies möglichst als Gleichgewichtswert und allenfalls mit Schwankungen und evtl. auftretender Verdunstung (Effekte, die in der Berechnung der Messunsicherheit wieder erkennbar werden). Die Plattform hebt sich und senkt die Probe in das Messfluid. Die Auftriebswägung kann (und soll) mindestens zwei mal wiederholt werden. Das geht automatisch und ziemlich schnell.

[Schaumstoffe, Gewebe, Vlise, Holz, Gummi, Kunststoffe] Die Probe wird auf eine Lanze gespießt und ggf. mit einem Vorlastgewicht in das Fluid gedrückt. Die QS-Messaufgaben, z.B. für einen einzelnen Dichtemesswert, erzeugen Prüfberichte, die, jeder für sich, ausführlich informieren. Ein Beispiel dazu ist die Messung eines EPS-Stückes (►Styropor®/EPS.pdf). In der Routinemessung kann dies auch noch weniger Zeit benötigen, als in dem Beispiel. Je nach Viskosität der Messflüssigkeit (und Grenzflächenenergie zur Probe) kann an diesen Materialien mehr die äußere Geometrie der Probe zur Messung einer scheinbaren Dichte dienen. 

[kompakte Stoffe: Wachse, Schokolade, Käse, Obst, Nüsse ...] Die Probe wird auf eine Lanze gespießt. Die Dichtemessung kann im Vergfleich zu gängigen Methoden für einige Stoffe eine bequemere und schnellere Methode sein, den Fett- oder Feuchtigkeitsgehalt zu bestimmen.

[Pulver, Sande, Granulate, Flüssigkeiten] Die Probe wird in einem Behälter eingewogen, ggf. mit einem Messfluid aufgegossen und mit einer Abdeckung versehen, um ein Ausschwimmen der Probensubstanz zu verhindern. Für Serienmessungen benötigt man nicht unbedingt ausgemessene Probenbehälter. Mitunter genügen hier einfache Aludöschen.

Für jede Art von Proben gibt es in der Regel eine optimal passende Probenhalterung, eine geeignete Messflüssigkeit und Handhabung der Messung. Wenn Proben und Messflüssigkeit bei Raumtemperatur vorliegen, dann ist der systematische Fehler durch Tempertureffekte gering. In Serienmessungen mit einer einfachen Handhabung wie der 'Lanzenmethode' kann der gesamte Messablauf einer Probenmessung mit wiederholter Auftriebsmessung unter drei Minuten betragen. Die relative Messunsicherheit bei so schnellen Messungen beträgt typisch 0.5 bis 3 Promille. Im Übrigen wird durch die stets individuell ermittelte Fortpflanzung der Messunsicherheit eine gute Schätzung zur Genauigkeit der jeweiligen Messung automatisch mitgeliefert. Messaufgaben, für die der Einsatz eines automatischen Probengebers (Autosampler) möglich ist, könnten mit einer entsprechenden Einrichtung instrumentiert werden.

IMETER M9 für F&E Anwendungen

Für Anwendungen in der Materialforschung und -entwicklung stehen vermehrt Exaktheit und die Weite der Zeit-/Temperaturmessbereiche im Vordergrund. IMETER M9 wird dafür mit der Standardausrüstung geliefert und installiert. Ein von IMETER steuerbarer Umwälzthermostat wird unbedingt empfohlen. Die M9-Messaufgaben sind in einem universellen IMPro (IMETER MessProgramm) eingeschlossen und werden entsprechend für Mittelwertsmessungen bei verschiedenen Temperaturen und für Bestimmungen der Temperaturabhängigkeit (Ausdehnungskoeffizienten) für die jeweilige Messung konfiguriert. Der Anwender gibt Temperatur- bzw. Zeitbereiche vor und setzt allenfalls Stabilitätskriterien für Messwerte und Wiederholungen. Das Ausgangs-IMPro kann in verschiedenen Konfigurationen gespeichert und ausgeführt werden, so dass die Aufgabe der Parametrierung dann auch wegfallen kann. Wie in den Prüfberichtsbeispielen gezeigt, können zeitlich sehr ausgedehnte Messungen duchgeführt werden, die auch über Phasenübergänge hinweg verlaufen können. Die Auswertung ausgedehnter Messungen in einem Prüfbericht ist manchmal schwierig; bisweilen zeigt sich der Ausdehungskoeffizient auch in gewöhnlichen Temperaturbereichen nicht so gleichförmig, so dass eine einzelne mathematische Formulierung das Verhalten nicht geeignet beschreiben kann. In diesem Fall kann die Möglichkeit der Sequenzierung im Zeit- oder Temperaturauswertungsfenster in der Messdatenauswertung bequem genutzt werden, um Messungen dennoch auszuwerten (vgl. Abb.7, Abb. 8). Damit Ergebnisse mit höchster Messsicherheit erzielt werden, ist in einem solchen Fall besonders das alternierende Verfahren zur exakten Übertragung für hochpräzise Dichtemessungen anzuwenden. Wenn die gebotenen Möglichkeiten zur sichereren und praktisch unzweifelhaft richtigen Messung eingesetzt werden, können Messresultate erhalten werden, die ohne Qualitätsverlust über die Zeit gültig bleiben.

IMETER M9 für die Forschung

Als Instrument zur Dichtemessung an realen Stoffen und Körpern wird es nie ein genaueres Messgerät geben können als die mit IMETER M9 präsentierte Lösung.

Eine vollmundige, zum Widerspruch reizende Behauptung, doch ist die Aussage fundiert. IMETER ist im Kern eine Software, die sich einer Hardware bedient und Eigenschaften auf der Basis grundlegender Normal- und Messdaten rückverfolgbar synthetisiert. Die ►Spezifikationen von IMETER V6 sind für die meisten Anwendungen bereits sehr gut geeignet. Doch antizipiert das formale IMETER Konzept künftige Verbesserungen in der Sensortechnik. Kraft- und Temperaturmessungen können immer durch die besten Waagen und Thermometer dargestellt werden. Deren Messbereiche, Auflösevermögen und Unsicherheiten bestimmen zusammen mit den Umständen der Messung selbst die mögliche Genauigkeit dynamisch. IMETER verwendet für alles variable auch Variablen und für Konkretisierungen Abstraktionen. Ein formales System also. Auf Basis vom State of the Art der Sensortechnik und Ihrer Geschicklichkeit bei der Realisierung (z.B.) des kanonischen Zustands wird die höchste Genauigkeit erreicht.  Um es nochmals zu erwähnen, natürlich können idealen geometrischen Körpern und gitterfehlerfreien Kristallen noch präzisere Dichtewerte zugemessen werden. Doch auch hier ist zu bedenken, dass der Beweis und die Bestimmung des Grades der Idealität bereits eine ziemlich schwierige Aufgabe ist.

Was M9 für Forscher anbietet, sind die umfassenden Möglichkeiten verschiedenen Fragestellungen vergleichsweise hochkomfortabel und vorbereitet auf den Grund gehen zu können. Welche hervorragende Bedeutung die korrekte Dichtebestimmung hat, wissen Sie für Ihr Arbeitsgebiet wohl selbst. Exakte Zeit-, Temperatur- und ggf. Druckwirkungen und volumeneffektive Phänomene oberflächenreicher Spezies (z.B. in der heterogenen Katalyse) oder inwiefern die Dichte eines Materials eine genaue Konstante ist, sind beispielhafte Fragestellungen. Gegenüber manch anderer Art der Untersuchung hat die Auftriebswägung zwar etwas altväterliches, doch sind Effekte hier immer tatsächliche Wirkungen und nicht ein neues Sensorproblem oder eine unbekannte Querempfindlichkeit. Es ist Wirklichkeit im wahrsten Sinne. Gegenüber Konstruktionen, die man vielleicht mit LabView© und entsprechenden Komponenten darstellen könnte, um eine entsprechend genaue Auftriebswägung zu erzielen,  ist der Vorteil der IMETER Methode M9, dass Sie sofort loslegen können (und eine Unzahl kaum geahnter Detailprobleme nicht gelöst werden müssen). Sie können sich ganz auf die Frage konzentrieren, wie nun die immer doch speziellen Optimierungen zur Lösung einer Aufgabe angebracht werden können; sei es die Temperatur sehr genau oder mit sehr kleinem Gradienten einzustellen, sei es die Art feinst verteilte Materie zur Messung vorzulegen, sehr große oder sehr kleine Proben zu messen, Memoryeffekte in zyklischen Messungen zu erfahren, weitere Sensoren einzusetzen oder Aktionen in einem bestimmten Zustand auszuführen (...). Was auch immer zur Bearbeitung einer Aufgabe erforderlich oder wünschenswert ist - wahrscheinlich ist es relativ einfach in einem IMPro unterzubringen. Das ist anhand der zahlreichen und vielfältigen ►AdHoc-Programme ja offensichtlich. Und die Ausgestaltung des Zubehörs (Behälter, Probenaufhängung, Temperierung) kann dementsprechend auch aus Ihrer Werkstatt kommen. Sie können die Ausrüstung von uns beziehen doch auch selbst entwerfen und anwenden. Die fehler- und driftfreie Volumenmessung eröffnet jedenfalls vielfältige Erkenntnismöglichkeiten, die vor IMETER M9 nicht existierten. 

Die Fähigkeiten von IMETER M9 werden von uns selbst genutzt, um Messkörper (Flüssigkeitsdichte) und Probenhalterungen für diese und andere Methoden zu kalibrieren. Es ist sehr sehr hilfreich, über ein Werkzeug zu verfügen, das diese notwendigen Daten in der besten verfügbaren Qualität liefert.

TeflonDichte40bis0CAbb.5: PTFE/Teflon Abhängigkeit der Dichte von der Temperatur <klicken>TeflonVolumenMessungTemp40bis0CAbb.6: Volumenänderung eines PTFE/Teflon-Körpers mit der Temperatur <klicken>

Ausdehungskoeffizient PTFE10 19C

Abb.7: Der Ausdehnungskoeffizient von PTFE/Teflon zwischen 10 und 19°C: Er steigt zur Phasenumwandlung steil an. <klicken>

Ausdehungskoeffizient eines Butylkautschuks zwischen -10 und 150°C

Abb.8: Wärmedehung eines Bytyl-Kautschuks. Eigentlich sollte der Ausdehungskoeffizient mit der Temperatur ansteigen. Es sind wohl Spannungen im Material? <klicken>

relativeDichteaenderungBrelativeDichteaenderungA

 

Abb.9: Relative Änderung der Dichte bei verschiedenen Materialien (aus den Beispiel-Prüfberichten)

 

Ausdehnungskoeffizieneten von Aluminium, Edelstahl, Silizium (Proben mit evtl. individuellen Eigenschaften. Wie allgemeingültig ist fraglich)

Abb.10: Materialvergleiche zur Messung des Ausdehungskoeffizienten. Die zugehörigen Reports finden Sie in den Beispielen oben. <klicken>

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Abb.11: SiO2 - Pulver: Isotherme Messung - über die Messzeit steigt die Dichte linear an <klicken>


Diagramm of AdBlue Density in Dependency on Temperature: Density of a 32.5% Urea Water solution, density of liquid and frozen AdBlue


Ab
b.12: Flüssigkeit, unterkühlt, gefroren und aufgetaut und dazu die Dichte gemesen. Harnstofflösung in Wasser (AdBlue®).


Anmerkungen

Anm 1: Von uns wurde über dieses Verfahren ein Patent angemeldet, das unverzüglich, ohne jegliche Entgegenhaltung und noch vor der Offenlegung erteilt wurde (DE 10340555). 

Anm. 2 Die Magnetschwebetechnik (magnetische Levitation, Flotationsverfahren) kommt gänzlich ohne "Meniskusproblem" aus. Die Technik wird wegen der ggf. unbekanten magnetischen Suszeptibilität beteiligter Gegenstände und evtl. vorhandener Störfelder nicht für unzweifelhaft hochpräzise und robust gehalten.

Anm. 3  Die Sicherheit von Messungen ist durch die automatische Wiederholung begründet, die experimentelle Fehler und Störungen empfindlich anzeigt. In einem anderen Sinne wird die Absicherung der geleisteten Anstrengung geboten und zwar durch die Art der Datensicherung inlusive der Möglichkeit, der nachträglichen Korrektur an akquirierten Aufzeichnungen von Temperatur und Luftdichte sowie der Option, über einen evtl. später erst genauer bekannt gewordenen Wert der lokalen Fallbeschleunigung und der Dichte des Justiergewichts das Resultat zu korrigieren. Das kann auch nachhaltig genannt werden. (Datenänderungen, sie werden automatisch registriet, sind über das Audit-Log natürlich rückverfolgbar.)