I-SIF : IMETER Sensorinterface

 

Komponenten zur Erweiterung der Funktionalität von IMETER
Analoginterface " I-SIF"
Messbereich und - auflösung
 Temperatur: -50 bis 200°C, 0.1mK
 Luftdruck : 20 bis 115kPa,  0.1Pa 
Luftfeuchte: 0 bis 100%, 0.0001%

 

I-SIF ergänzt die Sensorik von IMETER durch eine sehr genaue Temperatur-, Druck- und Luftfeuchte­messung und die automa­tische Be­stim­mung der Luftdichte. Es ist kalibrierbar, hoch­präzise, intelligent und bietet flexible Einstell­möglich­keiten. Die I-SIF Mess­daten werden auto­matisch in Ablauf­steuerungen und im Berichts­wesen von IMETER integriert.

I-SIF
ist eine optionale Systemkomponente von IMETER V5. Der Kern ist ein hoch­auflösender AD-Wandler an dem Sensoren angeschlossen sind. I‑SIF wird über eine USB-Schnitt­stelle eingebunden; Konfiguration und Bedienung erfolgen aus dem IMETER Framework heraus. Eine eigene Bedien­oberfläche macht den Funk­tions­umfang auf un­kom­pli­zierte Art zugänglich.

Zu den technischen Neuheiten, die mit I-SIF neu hinzu­kommen, gehört:

(A)
die automatische Forma­tierung der Messdaten auf die tatsächlich anliegende Präzision. Damit werden Mess­werte so angezeigt, wie es die aktuelle Signal­genau­igkeit auf Basis von Mittelwert und Standard­abwei­chung erlaubt.
(B) Für jeden Sensor­anschluss können mehrere von selbst umschaltende Mess­be­reiche mit spezifischen Auflösungen, Korrekturen und Messun­sicher­hei­ten eingestellt werden.
(C) Durch die Programmierung können die Sensoren unmittelbar über ihr Symbol angesprochen werden, z. B.  „T * 1,8 + 32“ gibt sofort die Fühlertemperatur „T“ in Fahrenheit aus.

I-SIF kann in verschiedenen Varianten bezüglich der Art, der Anzahl, der Anordnung der Sensoren und die Ver­wendung als interne Komponente (in der IMETER5 - Hardware) oder in eigenem Gehäuse konfektioniert werden.

 

 
I
ntern


E
xtern


Mess-kanäle



Anwendung


I-SIF Bezeichung


1.0i



--



3


Automatische Luftdichtemessung (T, p, r.H.) zu genauester Massebestimmung bei Wägungen und zur Präzisionsdichtebestimmung an Flüssigkeiten und Feststoffen nach der Auftriebsmethode.

1.1i



1.1e



4


Wie 1.0 jedoch mit Temperaturmessung im Millikelvin-Bereich. Sie ersetzt bzw. ergänzt die bisherige Temperaturmesseinrichtung. ISIF 1.1 ist als Standardmodell vorgesehen.
1.2i

1.2e

12

Wie 1.1 – mit mehreren Anschlüssen für verschiedene, frei konfigurierbare Sensoren. (Typ-Status: Planung)

 

Die Integration und Anwendung der durch I-SIF hinzukommenden Möglichkeiten erfolgt wie bei allen Teilen im IMETER-Framework -- ausgestattet mit vielen Freiheitsgraden. I-SIF ist ein Baustein der unkomplizierten Art, um auch sehr spezifische Messmethoden zu modellieren und anzuwenden.
I-SIF ist ein elektronisches Messgerät, das die analogen Signale der Sensoren per 24bit- ΔΣ AD-Wandler digitalisiert. Die Standardeinstellungen erlauben einem Signal etwa 8.000.000 unterscheidbare Zustände einzunehmen. Das bedeutet, die Position eines Fußballes zwischen den Toren auf 0.01 Millimeter genau angeben zu können.

Alle I-SIF-Varianten bedienen mindestens je einen Druck-, Feuchte- und Temperatursensor. Die eingesetzten Druck- und Feuchtesensoren liefern elektrische Spannungen, die zur Luftdruck bzw. der Luftfeuchte proportional sind. Eine primäre Temperaturkompensation findet dabei bereits seitens der Sensoren statt. Die Temperaturmessung wird durch Pt100-Sensoren (Platin Widerstandsthermometer) in 4-Leiteranschluß mit Konstantstromquelle (0.6mA) realisiert. Alle Sensoren sind ratiometrisch und mit eigenem Referenzeingang angeschlossen, so dass die Drift der Kennwerte der elektronischen Bauteile und Schwankungen der Versorgungsspannung durch das Anschlussprinzip kompensiert werden. Den schleichenden Veränderungen wird durch die Kalibrierbarkeit und Korrekturmöglichkeit begegnet.

Zu den Aufgaben von I-SIF im IMETER-MessSystem gehört, dass die Richtigkeit der Druck und Temperatursensoren - praktikabel - zumindest plausibel - zurückgeführt werden können. Die auf Naturgesetzen, den Eigenschaften von Wasser und dem Justiergewicht der Wägezelle beruhende gegenseitige Absicherung/Prüfbarkeit der Sensordaten macht I-SIF zu einer Kernkomponente für die einzigartige Eigenschaft des IMETER-Systems als autonome Messeinrichtung.

I-SIF form

Abb.1: I-SIF  Test und Einstellungen

 

Über das I-SIF-Formular „Test und Einstellungen“ können die tiefer gelegenen Funk­tionen recht ein­fach getestet werden; aber vor allem ermöglicht es, die exakten Einstellungen der Sensoren vorzu­nehmen. Weitere Einzelheiten zur Anwendung, auch zur Programmierung und zu Spezifikationen etc.,  können Sie über die I-SIF Produktbeschreibung / Referenz missing (Pdf mit 3MB) erhalten.